Award 2022 c. Kevin Riedl

18. Deutscher Musikautor*innenpreis

die Jury

Wer könnte die Qualität und Einzigartigkeit von Musikwerken besser beurteilen, als die Musikschaffenden selbst? Das ist es, was den Deutschen Musikautor*innenpreis so unverwechselbar macht. Objektiv und kompetent bewerten die Jurymitglieder, in ihrem Fachgebiet die nominierten Komponist*innen sowie Textdichter*innen. Da sich jährlich die Kategorien ändern, wechseln auch die Juror*innen. 

Unsere Fachjury für den 18. Deutschen Musikautor*innenpreis

Sprecher*innen der Jury sind Annette Focks und Daniel Flamm.

FAYAN

Yannick Steffen alias FAYAN setzt in seiner Musik auf eine Mischung aus Rap und Gesang. Seine Songs präsentiert er mit eingängigen Hooks, viel Gefühl und einem sehr persönlichem Storytelling. Sein Hit „ VERLIEBT IN MICH“ erreichte 2025 die Top 20 der Charts. 2026 ging er auf eine ausverkaufte eigene Headliner-Tour. Darüber hinaus war Fayan als Radiomoderator tätig und bislang an mehr als 180 Tracks auch für andere Künstler*innen beteiligt. 

Suli Puschban

Die Liedermacherin und Poetin Suli Puschban komponiert und performt seit über zwanzig Jahren Musik für Kinder. Sie erhielt 2019 in der Kategorie „Text Kinderlied“ selbst den Deutschen Musikautor*innenpreis der GEMA. In ihrem bekanntesten Lied „Ich hab die Schnauze voll von rosa!“ setzt sie sich kritisch mit klassischen Geschlechterrollen auseinander, ihre Songs sind politisch, feministisch, haben hohen Unterhaltungswert und stärken Kindern auf unnachahmliche Weise den Rücken.

Johannes Boris Borowski

Johannes Boris Borowski unterrichtet Musiktheorie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin sowie Komposition an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Der selbst in Berlin und Paris ausgebildete Komponist gilt als wichtige Größe der zeitgenössischen deutschen Musikszene. Seine Musik wird international gespielt. Neben Kammermusik und Werken für Orchester arbeitet er seit einigen Jahren intensiv im Bereich Neues Klavierlied.

Annette Schlünz

Annette Schlünz lehrt als Dozentin für Komposition am Conservatoire de Strasbourg. In ihren eigenen Arbeiten beschäftigt sie sich intensiv mit Klangfarben, Geräuschen sowie erweiterten Spieltechniken und nutzt häufig ungewöhnliche Instrumentalkombinationen. Die u.a. an der Hochschule für Musik in Dresden ausgebildete Künstlerin und Meisterschülerin der Akademie der Künste Berlin zählt heute zu den einflussreichsten zeitgenössischen Komponistinnen Deutschlands. 

Daniel Flamm

Daniel Flamm ist Songwriter, Musikproduzent, Musikmanager und strategischer Berater von Kultur- und Entertainmentunternehmen. Der gebürtige Düsseldorfer war zunächst als Punk-Rock-Gitarrist und unterschiedlichen Sub-Kultur-Genres auf Bühnen rund um den Globus unterwegs, bevor er seinen beruflichen Schwerpunkt 2013 auf die Arbeit hinter den Kulissen verlagerte. Zu seinen langjährigen kreativen Partnern zählen unter anderem Udo Lindenberg, Die Toten Hosen, Clueso Frida Gold und Giovanni Zarrella. Seit 2023 engagiert sich Flamm als Vorsitzender von VERSO und ist seit 2026 Co-Präsident von Song e. V. 

Annette Focks

Annette Focks zählt zu den profiliertesten Filmkomponistinnen ihrer Generation. Sie studierte an der Musikhochschule Köln sowie an der Hochschule für Musik und Theater München. Ihr Schaffen ist geprägt von der Zusammenarbeit mit internationalen Filmschaffenden – darunter Oscar- und Cannes-Preisträger wie Bille August und Volker Schlöndorff –, zahlreichen Auszeichnungen und ihrer Oscar-Mitgliedschaft in der Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Zu ihren bekanntesten nationalen und internationalen Arbeiten gehören ihre Kompositionen zu Filmen wie „Vier Minuten“, „Nachtzug nach Lissabon“ und „Heimsuchung“.

Luise Volkmann

Die preisgekrönte Komponistin und Saxofonistin Luise Volkmann ist eine der prägenden Stimmen im zeitgenössischen europäischen Jazz. Die in Leipzig, Köln und Paris ausgebildete Musikerin verbindet Jazz mit Pop, Punk und imaginärem Folk. Improvisierend und experimentierend überschreitet sie mit verschiedenen Ensembles immer wieder Genregrenzen und schafft damit neue Räume für kreative Freiheit.

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Hintergründe zur Jury des Deutschen Musikautor*innenpreises

Der Deutsche Musikautor*innenpreis wurde 2009 von der GEMA ins Leben gerufen, um die Komponist*innen und Textdichter*innen der deutschen Musikbranche für ihre herausragenden Leistungen zu würdigen. Unter dem Motto „Autor*innen ehren Autor*innen“ rückt der Preis Musikschaffende in den Vordergrund, die oftmals nicht auf der Bühne stehen. Alle Preisträger*innen sowie Nominierte werden als Mitglieder in die Akademie Deutscher Musikautor*innen (ADMA) aufgenommen. Die Fachjury wird jährlich neu von der ADMA gewählt. In der Akademie sind alle bisherigen Nominierten sowie die Preisträger*innen des Deutschen Musikautor*innenpreises versammelt.