Am Donnerstagabend verlieh die GEMA in Berlin zum 17. Mal den Deutschen Musikautor*innenpreis. Es wurden insgesamt 19 Musikautor*innen geehrt, darunter Udo Lindenberg, Zartmann, York Höller, Bazzazian, Lisa Morgenstern, Julia Mihály und die Band Blond.
Rund 600 Gäste aus Musik, Kultur, Medien und Politik kamen am Donnerstag, den 26. Februar im Berliner Hotel „The Ritz Carlton“ zusammen, um die diesjährigen Preisträger*innen des von der GEMA verliehenen Deutschen Musikautor*innenpreises zu feiern. Durch den Abend führte Nina „Fiva“ Sonnenberg. In sieben Kategorien waren insgesamt 26 Musikautor*innen nominiert. Aus diesen wählte die Fachjury der Akademie Deutscher Musikautor*innen (ADMA) die Gewinner*innen. Weitere Auszeichnungen erfolgten in den Kategorien „Nachwuchs“, „Lebenswerk“, „Erfolgreichstes Werk des Jahres 2025“ und „Sonderpreis Inspiration“.
Die Gewinner*innen im Überblick
• Komposition Audiovisuelle Medien: John Gürtler und Jan Miserre
• Komposition Educational Music: Thomas Taxus Beck
• Komposition Musiktheater/Bühne: Julia Mihály
• Komposition Neoclassic/Crossover: Lisa Morgenstern
• Komposition Hip-Hop: Benjamin Bazzazian
• Text Chanson/Kabarett: Anna Mateur
• Text Singer-Songwriter: Blond (Nina Kummer, Lotta Kummer, Johann Bonitz)
• Lebenswerk: York Höller
• Nachwuchs: Lauren Siess in der Sparte E, Dominik Hartz in der Sparte U
• Sonderpreis Inspiration: Udo Lindenberg
• Erfolgreichstes Werk 2025: „Tau mich auf“ von Zartmann, David Bonk (DaJu), Moritz Dauner, Jonas Kraft (Cuffa) und Aaron Lovac (Drumla)
Mit dem Nachwuchspreis ehrte die Jury für „Ernste Musik“ die Komponistin, Bratschistin und Improvisatorin Lauren Siess und für „Unterhaltungsmusik“ den Songwriter Dominik Hartz. Die beiden Auszeichnungen dieser Kategorie sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert. Für sein Lebenswerk wurde der Kölner Komponist York Höller geehrt. Das Œuvre des 82-jährigen, mittlerweile erblindeten Künstlers umfasst u.a. bahnbrechende Werke wie die Oper „Der Meister und Mar-garita“. „Erfolgreichstes Werk 2025“ ist der Song „Tau mich auf“, den Zartmann gemeinsam mit den Co-Autoren David Bonk (DaJu), Moritz Dauner, Jonas Kraft (Cuffa) und Aaron Lovac (Drumla) schrieb. Mit dem „Sonderpreis Inspiration“ würdigte die GEMA das Schaffen von Deutschrock-Legende Udo Lindenberg.
Die festliche Verleihung des Deutschen Musikautor*innenpreises zog auch in diesem Jahr zahlreiche namhafte Musikschaffende und Branchengrößen an. Überreicht wurden die Preisskulpturen von prominenten Laudator*innen, darunter der Schauspieler Joachim Król, die Regisseurin Nora Fingscheidt, die Rapperin Ikkimel sowie Alec Völkel und Sascha Vollmer von der Band The BossHoss. Zu den Gästen gehörten am Donnerstagabend u.a. Álvaro Soler, Ski Aggu, Rolf Zukowski, Sven Regener, Johannes Strate, Leslie Clio, Balbina und Jennifer Weist. Musikalisch begleitet wurde die Verleihung durch eine Showband rund um den Pianisten und Bandleader Lillo Scrimali (The Voice of Germany) auf der DMAP-Bühne. Live-Auftritte von Lisa Morgenstern, Dominik Hartz, Nina Gurol sowie Elif und Lara Hulo rundeten den Abend ab.
Die Jury
Der Jury des Deutschen Musikautor*innenpreises gehörten in diesem Jahr an: Alex Komlev, Michael Maierhof, Karo Schrader, Unsuk Chin, Monika Roscher, Katie Freudenschuss und Pe Werner.
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Hinweis an die Redaktion
Informationen zum Preis finden Sie unter www.musikautorinnenpreis.de. Pressebilder und Biografien der Nachwuchspreisträger, Nominierten und Jurymitglieder stehen Ihnen zum Download im Pressebereich unter www.musikautorinnenpreis.de/newsroom zur Verfügung. Interviews können über untenstehenden Pressekontakt vereinbart werden.
Über den Deutschen Musikautor*innenpreis
Der Deutsche Musikautor*innenpreis wurde 2009 von der GEMA ins Leben gerufen, um die Komponist*innen und Textdichter*innen der deutschen Musikbranche für ihre herausragen-den Leistungen zu würdigen. Alle Preisträger*innen sowie Nominierten werden als Mitglieder in die Akademie Deutscher Musikautor*innen (ADMA) aufgenommen. Die Fachjury wird jähr-lich neu von der ADMA gewählt. In der Akademie sind alle bisherigen Nominierten sowie die Preisträger*innen des Deutschen Musikautor*innenpreises versammelt. Weitere Informatio-nen unter www.musikautorinnenpreis.de und www.adma.de.