Award 2022 c. Kevin Riedl

Text Singer/Songwriter

Blond (Nina Kummer, Lotta Kummer, Johann Bonitz)

Wir gratulieren Blond (Nina Kummer, Lotta Kummer, Johann Bonitz) zum Deutschen Musikautor*innenpreis 2026 in der Kategorie Text Singer/Songwriter!

Fotocredit: J. Harrell

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Nominierte der Kategorie

Text Singer/Songwriter

Blond (Nina Kummer, Lotta Kummer, Johann Bonitz)

Nina Kummer, Lotta Kummer, Johann Bonitz

Wer noch nie auf einem BLOND-Konzert war, hat nie gelebt. Irgendwann ist noch jede*r in einen Club oder auf ein Festival gestolpert und reingezogen worden in den unglaublichen Sog der Welt von Lotta, Johann und Nina - um beim nächsten Mal schon loud und proud im Glitzeroutfit reinzustolzieren. Denn bereits nach wenigen Minuten stellt man fest: Ein Konzert von BLOND ist eine gottverdammte Messe. Die dazu gehörenden Fangesänge hat man nach anderthalb Runden drauf - und hört auch dann nicht auf, sie anzustimmen, wenn man längst von der Security rausgekehrt wird. Man seufzt süße Popschnulzen mit, während man in ferne Sphären abhebt, man stampft mit dem Fuß zu kämpferischen Hymnen und lässt sich erden. BLOND-Songs sind mit angemessener Bitterkeit versehen, haben aber auch immer umarmende Ironie für einen parat, die einen frohen Mutes und siegessicher aus der Messe entlässt. Nachher nimmt man sich eine CD, eine Platte oder eine Streaming-Playlist mit nach Hause und fühlt nochmal alles nach.

Tristan Brusch

Tristan Brusch ist ein deutscher Singer-Songwriter, Jahrgang 1988, der heute in Berlin lebt und durch sein Elternhaus – sein Vater ist Geiger, seine Mutter spielte Klavier und Cembalo – früh musikalisch geprägt wurde. Seinen ersten Meilenstein setzte Brusch 2008 mit dem englischsprachigen Album „My Ivory Mind“. Größere Bekanntheit erlangte er 2012, als „Die Orsons“ das Gitarrensample von „Little Funny Man“ für ihren Song „Jetzt“ verwendeten und ihn zu Kollaborationen einluden — insbesondere mit Maeckes, für dessen Soloalbum „Tilt“ (2016) Brusch die Musik komponierte. Dies markierte auch den Wechsel zu deutschsprachigen Texten.

Clueso (Thomas Hübner)

Clueso, 1980 geboren, macht seit 1995 Musik. 2001 erschien sein erstes Album „Text und Ton“. Darauf folgten neun weitere Studioalben, sieben Mal Gold und zwei Mal Platin, fünf Auszeichnungen mit der1LIVE Krone als „Bester Künstler“ sowie zahlreiche Kooperationen mit nationalen Größen wie Die Fantastischen Vier, Elif oder Udo Lindenberg. Auf seinen Tourneen verkaufte er über 100.000 Tickets. Mit seinen Live-Shows vereint er Generationen und schafft unvergessliche Konzertmomente. Als prägendes Gesicht der deutschen Singer-Songwriter-Szene ist er gerne unterwegs und auf Reisen. So schrieb und komponierte er 2018 ein komplettes Album im Gepäck: „Handgepäck I“. 2021 suchte er eine neue Herausforderung, arbeitete mit Produzent:innen in Berlin, Wien und München zusammen und nahm das schlicht betitelte „ALBUM“ auf. Mit sieben Singles leitete Clueso hier sein Streaming-Zeitalter ein.  Im März 2026 geht Clueso mit seiner neuen Single „Deja Vu“ auf seine bisher größte Arena-Tour: die Deja Vu Tour. Auch in der Fernsehlandschaft ist Clueso präsent: Er nahm zweimal an „Sing meinen Song“ teil und traf dort unter anderem auf Künstler:innen wie LOTTE, Montez, Johannes Oerding und LEA. 2025warer außerdem als Coach bei „The Voice Kids“ neben Aylvia, Stefanie Kloß und Wincent Weiss zu sehen.